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Sham Men & Sham Women Exposed - Teil 5 von 5
Die Gefahren der Anwendung pseudo-schamanischer Methoden für den Pseuo-Schamanen und seine Klienten

von Dr. Friedrich Demolsky

 

Schamanismus & geistige Gesundheit

Die geistige und seelische Gesundheit des Menschen ist stets mit Wahrheit und mit Identität verbunden.

Viele Probleme, die heute in westlichen Gesellschaften in der Form von Nervenzusammenbrüchen, Neurosen und Psychosen auftreten, werden durch Lebenslügen auf familiärer oder sozialer Ebene verursacht.

Was mit der Unwahrheit in Verbindung steht, kann nicht heilen!

Geisteskrankheit und geistige Gesundheit, Wahrhaftigkeit und Identität stehen auf einer fundamentalen Ebene miteinander in Verbindung. Eine falsche Identität führt nicht zur geistigen Gesundheit, sondern zur geistigen Erkrankung - zur so genannten dissoziativen Identitätsstörung.

Pseudo-Schamanismus und geistige Gesundheit

Viele Pseudo-Schamanen im Westen behaupten, dass sie ihre "Berufung zum Schamanen" während einer so genannten "Berufungskrankheit" von Geistwesen erhalten hätten.

Andere geben vor, diese während eines Rauschzustandes erfahren zu haben, der durch die Einnahme schamanischer Zauber- und Lehrerpflanzen verursacht wurde. Die Pseudos, welche dieser Gruppe angehören, behauptet, die Pflanzenspirits von Ayahuasca, Peyote, Teonanacatl oder Iboga hätten ihnen "ihre Berufung zum Schamanen bzw zur Schamanin" enthüllt.

Lies zum besseren Verständnis der Funktion, welche entheogenen Pflanzen in bestimmten schamanischen Kulturen spielen, meine Artikelserien:

1. Die Renaissance des Archaischen - Teil 1 bsi 7 >>>

2. Visionen eines peruanischen Schamanen - Teil 1 bis 2 >>>

Wieder andere Pseudos geben vor, dass sie in nativen schamanischen Kulturen durch echte Schamane in der Anwendung schamanischer Methoden unterwiesen wurden, oder von echten Schamanen in den Schamanismus eingeweiht worden wären.

Tatsache ist, dass sie alle keine echten Schamanen sind!

Die Legitimität von Pseudo-Schamanen wird von echten Schamanen - welcher indigenen Kultur auch immer - nicht anerkannt.

Pseudo-Schamanen veranstalten idR auch keine Seminare oder Konferenzen in einer schamanischen Kultur, noch führen sie dort ihre Zeremonien und Rituale durch. Ein weiterer Aspekt, der all diese Pseudos miteinander verbindet, besteht in der Tatsache, dass sie sich vom genuinen Schamanismus immer weiter entfernen.

Obwohl einige Pseudo-Schamanen aus rein pekuniären Motiven Reisen in schamanische Kulturen anbieten, gibt es dort kaum Interaktionen zwischen Pseudo-Schamanen und echten Schamanen, da es ersteren meist an den dazu erforderlichen Sprachkenntnissen mangelt, und letzteren am Interesse.

Verantwortung für indigene schamanische Gemeinschaften

Pseudo-Schamanen sprechen sich selbst von jeder Verantwortung im Hinblick auf indigene schamanische Gemeinschaften frei. Es macht für sie offenbar keinen Unterschied, ob sie sich diese Absolution für ihre eigene Unbekümmertheit und Gleichgültigkeit auf lokaler oder nationaler Ebene geben.

Auf ihren Webseiten finden sich kaum Hinweise über die Kolonialisierung indigener Völker durch den Westen, und auch keine, die das unsägliche Leid und die massive Unterdrückung beschreiben, welche den Indianer in Nord- und Südamerika sowie in Kanada kurz nach der Wiederentdeckung des amerikanischen Kontinents bis zum heutigen Tage durch die Europäer zugefügt wurde. Ich gehe aber eher davon aus, dass die meisten Pseudos die geschichtlichen Abläufe gar nicht kennen.

Die Kühnheit einiger Plastik-Schamanen

Einige Plastik-Schamanen besitzen sogar die Kühnheit zu behaupten, dass die Medizinleute und die Älteren der Stämme Nordamerikas oder die echten Schamanen auf Bali und anderer schamanischer Kulturen "eifersüchtig" wären, und ihnen ihre "Kraft" neiden würden.

Was für eine lächerlicher Behauptung! Solche Äußerungen reflektieren sehr gut die Geringschätzung, welche jene Plastik-Schamanen, die sich zu derartigen Aussagen hinreissen lassen, für echte Schamanen in indigenen Kulturen haben. Derartige Unterstellungen stellen nicht nur die Inteligenz und Weisheit echter Schamanen in Abrede, sondern sie ignorieren auch die tatsächlich bestehende Gefahr für die Psyche des Einzelnen und einer ganzen Gruppe von Partizipanten, welche von ihnen durch ihr dilettantisches, auf Halbwissen gegründetes Experimentieren mit schamanischen Zeremonien und Ritualen herauf beschworen wird.

Die potenzielle Gefahr imitierter schamanischer Rituale

Alle Traditionalisten mit langjähriger Erfahrung wissen sehr gut, welch ungeheure Schäden ein Laie sich selbst oder einer ganzen Gruppe von Partizipanten zufügen kann, wenn er psychische Kräfte oder Spirits invoziert, ohne dafür adäquat vorbereitet zu sein.

Es ist dieses Wissen um die potenziell gegebene Gefährdung, das alle echten Medizinleute und alle echte Schamanen besitzen, welches sie dazu veranlasst, vor den Umtrieben jener Plastik-Schamanen im Westen zu warnen, und nicht etwa die von den Pseudos unterstellte Eifersucht.

Das Eigentum am Geist

Kein echter Schamane spricht vom "Eigentum am Geist", wie das den Indianern von Pseudos unterstellt wurde. Eine derartige Aussage wird nur von Idioten gemacht! Solche und ähnliche Aussagen werden nur von Figuren getätigt, die von der Spiritualität nativer Völker keine Ahnung haben. Solchen Aussagen haftet auch der Gestank des Rassismus an. Die betreffenden Pseudos werten mit solchen Statements die Inteligenz ganze Voksgruppen ab, was nur als rassistisch bezeichnet werden kann.   

Wenn Plastik-Schamanen über das "Eigentum am Geist" sprechen, zeigen sie ihre kindliche Ignoranz im Hinblick auf spirituelle Belange. Die Indianer Nordamerikas und die echten Schamanen anderer indigener Kulturen versuchen nicht, ihre Zeremonien vor Menschen zu schützen, die über mehr "Power" als sie selbst verfügen.

Fehldeutung des Begriffs "Schamanenkraft"

Das ganze Thema um die "Kraft der Schamanen" wird in der Tat ganz entscheidend missverstanden. Es handelt sich dabei auch um einen Gegenstand, der die Schattenseite aller Individuen berührt, welche in Heilberufen, insbesondere in der westlichen Welt tätig sind - Schulmediziner und Heilpraktiker eingeschlossen.

Der Begriff "Schamanenkraft" hat mit Macht im herkömmlichen Sinn, dh mit Macht im Sinne von Einflussnahme und Ausübung von Kontrolle, nicht das geringste zu tun. Und genau dieser Umstand wird von vielen Plastik-Schamanen und leider auch von vielen Schulmedizinern übersehen.

Meine Frau Ketut und ich sowie viele unserer kranken Servicenehmer wissen, dass echte Schamanen auf Grund ihrer spirituellen Kraft (Schamanenkraft) zahlreiche Menschen selbst von schweren Krankheiten und chronischen Gesundheitsstörungen heilen oder ihre Beschwerden nachhaltig lindern können.

Und sie tun dies auf eine Weise, die keine negativen Wirkungen für den Patienten entfaltet.

Genau darin besteht der erwähnte Schatten der Vertreter der Schulmedizin. Die unsägliche Koalition zwischen moderner Schulmedizin und Pharmaindustrie richtet mit ihren Methoden demgegenüber immer mehr vermeidbare, teils nicht wieder gut zu machende Schäden an Menschen an.

Sieh Dir zum besseren Verständnis unser nachgenannte Video an:

Schamanismus versus moderne Schulmedizin >>>

Der erste Schritt zum spirituellen Verständnis der Realität

Das Wissen darüber, wie man sich von der Macht loslösen kann, ist der erste Schritt zu einem spirituellen Verständnis unserer Realität, ein Schritt, den ich bei allen Plastik-Schamanen, Neoschamanen und Vertretern der New-Age-Bewegung vermisse.

Viele Menschen werden in der Tat nur deshalb reich, weil sie andere zu einem Streben nach Macht und Einfluss sowie zur Annahme falscher Werte ermutigen bzw. verführen.

Die Schamanen der Indianer sind eher besorgt darüber, dass die Teile oder Teilchen ihrer Zeremonien, welche den Pseudos bekannt sind, von letzteren missbräuchlich verwendet werden. Echte Schamanen wissen um die Konsequenzen eines derart dummen und fahrlässigen Verhaltens. Echte Schamanen sind besorgt darüber, dass durch die sklavenhafte, aber dennoch untaugliche Nachahmung ihrer Rituale durch Pseudo-Schamanen im Westen anderen Menschen ein Schaden zugefügt werden könnte.

Sie wissen auch darum, dass jene Pseudos, die am lautesten ihr Anliegen betreffend die geistige Gesundheit verkünden, sich nicht authentischer spiritueller Praktiken bedienen.

Psychische Schäden durch Ritualmissbrauch

Es ist nicht nur in indigenen Kulturen bekannt, dass aus nicht authentischer Ritualarbeit psychische Schäden resultieren können.

Die Betroffenen mögen vielleicht nicht in der Lage sein, die ursächliche Verknüpfung des bei ihnen eingetretenen psychischen Schadens mit jenen nicht authenischen Ritualen, welche von  Pseudo-Schamanen durchgeführt wurden, sofort zu erkennen. Es ist durchaus möglich, dass die aus dem Ritualmissbrauch resultierenden, mentalen Schäden in nicht vorhersagbarer Weise erst Monaten oder Jahren nach der Durchführung nicht authentischer schamanischer oder spiritueller Rituale durch Pseudo-Schamanen auftreten.

Ich habe über einige Fälle in meinem Artikel

 Kritik am Pseudo-Schamanismus - Teil 1 >>>

berichtet, deren psychische Gesundheit nach einer so genannten Ausbildung zum Schamanen schwer in Mitleidenschaft gezogen war.

Diese Menschen kamen völlig geschwächt und depressiv zu uns nach Bali. Sie alle wurden durch unsere echten Schamanen geheilt, und nicht etwa durch andere Pseudo-Schamanen, welche die selbe Ausbildung genossen hatte wie sie selbst.

Die Älteren und spirituellen Führer indianischer Stammesgemeinschaften sind sich dieser Gefahren hingegen bewusst.

Wunschdenken aller Plastik-Schamanen

Die Geringschätzung des Wissens der Schamanen in inidigenen Kulturen und der naive Glaube, dass die Praktiken echter Schamanen durch Pseudo-Schamanen ohne weiteres erlernt und völlig schadlos übernommen werden könnten, sind Hinweise auf den Unverstand und die Arroganz der Letzteren.

Das Zusammenschustern von neuen Ritualen und Zeremonien aus den Fragmenten der Rituale ganz unterschiedlicher schamanischer Kulturen, die noch dazu aus dem Kontext herausgerissen wurden, schafft psychische Montrositäten. Die Fakes und Wannabes im Westen haben diesbezüglich keine Ahnung - und dann klopfen sie an unsere Tür...

Die spirituelle Essenz von Ritualen

Rituale haben einen Kontext. Sie sind immer kontextspezifisch und beziehen ihre spirituelle Kraft aus dem kollektiven Unbewussten einer bestimmte Gruppe von Menschen. Rituale sind Teile der gesamten Errungenschaften einer gegebenen Gesellschaft, und ein bestimmtes Ritual ist nur ein Teil des Ganzen. Die Balance liegt aber im Ganzen und nicht in seinen Teilen.

Und dieses Ganze besteht noch immer in der Gesamtheit der spirituellen Praktiken, die in indianischen oder schamanischen Gemeinschaften geübt werden. Jene spirituellen Praktiken basieren auf uralten Traditionen, die nur für jene indigene Gemeinschaft Bedeutung haben, aus deren kollektiver Psyche sie emaniert sind.

Ignoranz der Pseudo-Schamanen

Pseudo-Schamanen geben demgegenüber nur vor, identische Ergebnisse durch die Verwendung nach aussen gerichteter Paraphernalien und ihrem ganzen Flickwerk an Informationen, die sie irgendwo aufgelesen und zusammen getragen haben, zu erzielen. Tatsache ist, dass sie nicht den Schlüssel zum Verständnis der wahren Bedeutung schamanischer oder spiritueller Rituale und des gesamten Kontexts derselben besitzen. Deshalb wissen sie auch nicht, wie sich die einzelnen Teile ihrer Ritualarbeit vervollständigen und sich einander anpassen.

Aus diesem Grunde lähmen die Pseudo-Schamanen auf mentaler Ebene ihre Kunden und Seminarteilnehmer, indem sie diese nur Teilbereichen des gesamten Systems aussetzen, zumal sie nicht über die Schlüssel zum Verständnis des gesamten mentalen Systems der von ihnen vollzogenen Ritualarbeit verfügen.

Die Bedenken echter Schamanen

Das ist es, was beim Pseudo-Schamanismus auf dem Spiel steht, und das sind auch die wahren Gründe, die echten Schamanen in nativen Kulturen Sorgen bereiten.

Alle echten Schamanen wissen, dass Pseudos keine blasse Ahnung von den mentalen und psychischen Folgen haben, welche durch ihre Arroganz und Geldgier, durch ihr Streben nach Erfolg, Macht und Prestige oder nach einer eigenen Anhängerschaft resultieren.

Nochmals. Rituale werden durchgeführt, um aus den Fugen geratene geistige Kräfte, die eine bestimmte Person oder eine ganze Gruppe von Menschen beeinträchtigen, wieder ins Lot zu bringen. Durch die Ritualrbeit wird auf spirituelle Kräfte oder Entitäten Einfluss genommen, um diese zu besänftigen, zu harmonisieren und die Balance in der geistigen Welt für ein Individuum oder eine Gemeinschaft wieder herzustellen.

Rituale haben demnach die Kraft, auf die mentale Gesundheit eines einzelnen Menschen oder einer gegebenen Gruppe Einfluss zu nehmen. Aus diesem Grunde ist das Herumspielen und Experimentieren mit Ritualen ein gefährliches Unterfangen. Man erinnere sich nur an Goethe's Zauberlehrling.

Und genau in diesem Punkt mangelt es allen Plastik-Schamanen an Bewusstsein. Sie alle spielen doch letztendlich nur Indianer oder Schamanen, und sie spielen deshalb auch mit dem Feuer. Genau darin bestehen die Bedenken echter Schamanen. Diese "Plastik-Medizinmänner" und "Plastik-Medizinfrauen" spielen ihr dummes Spiel, dh sie wenden die von ihnen erlernten pseudo-schamanischen Methoden an, und gefährden dadurch ihre eigene mentale und psychische Gesundheit sowie die von anderen Menschen.

Darum geht es bei meiner Kritik am Pseudo-Schamanismus und bei den Bedenken echter Schamanen. Meine Auseinandersetzung mit dem Pseudo-Schamanismus besteht nicht in einem Disput, wer Recht hat, und wer nicht, und es geht auch nicht darum, wer die Spiritualität für sich gepachtet hat. Ich kann nur hoffen, dass ich mich gerade in diesem Punkt nicht zu subtil ausgedrückt habe.

Die Realität in lebendigen schamanischen Kulturen

In den nativen Traditionen der Indianer Nordamerikas und auch auf der Götterinsel Bali und in anderen indigenen Kulturen haben die Heiligen Männer und Heiligen Frauen, die spirituelle Ratgeber ihrer Gemeinschaft sind, und die Medizinleute (Schamanen) ganz unterschiedliche Funktionen innerhalb ihrer Gemeinschaft zu erfüllen.

Sie alle verfügen über unterschiedliche Fähigkeiten und haben ein unterschiedliches Training genossen. Auf Bali sind die Schamanen sogar in unterschiedliche Gruppen eingeteilt, deren Mitgliedern - auf Grund ihrer Gruppenzugehörigkeit - ganz unterschiedliche Fähigkeiten erwuchsen.

Lies dazu meine Artikelserie

Die schamanische Praxis auf Bali - Teil 1 bis 3 >>>

All diese Menschen werden von ihrer Gemeinschaft durch Spenden unterstützt. Andererseits wissen die Unterstützten, dass sie in erster Linie eine Verantwortung für das Wohl ihrer Gemeinschaft haben. Sollte sich einer von ihnen von diesem Pfad entfernen und Ruhm oder finanziellen Gewinn anstreben, dann würde ihm das von der Gemeinschaft als Missachtung seiner Berufung zur Last gelegt. Auf Bali würde man solche Schamanen meiden und ihnen aus dem Wege gehen.

Wahre Demut und der Dienst für den Anderen und die Gemeinschaft sind in der Tat die vornehmsten Charkatereigenschaften der Funktionsträger innerhalb einer indigenen Kultur.

All die genannten Menschen vermarkten sich nicht selbst. Sie hausieren weder mit ihren mentalen, intellektuellen oder spirituellen Fähigkeiten, noch mit ihren enormen Heilkräften. Sie bewerben diese auch nicht auf Webseiten, Flyern oder in Büchern und verwerten sie nicht geschäftlich durch das Veranstalten entsprechender Seminare, Ausbildungskurse und Konferenzen.

Diese Menschen arbeiten vielmehr im Stillen und widmen sich lieber dem Wohlergehen ihrer Gemeinschaft. Und sie wissen sehr gut über die dunklen Kräfte Bescheid, die von ihnen Besitz ergreifen, wenn sie ihre Verpflichtungen gegenüber ihrer Gemeinschaft vernachlässigen.

Die indianischen Medizinmänner und Medizinfrauen trainieren von frühester Kindheit an. Ein Gleiches trifft für alle künftigen Schamanen auf Bali zu, die Familien entstammen, welche über Generationen Schamanen, Heiler, Geistmedien, Magier und Wettermacher hervorgebracht haben.

Abkömmlingen solcher Familien ist es nicht erlaubt als Schamane oder Schamanin zu praktizieren, bevor sie die so genannten Rites of Passage durchlaufen, und ausreichend Erfahrung mit den mächtigen Spirits und psychischen Kräften gesammelt haben. Die Kräfte jener Spirits, Energien und Entitäten werden sie dabei zu allererst in sich selbst entdecken. Erst dann, wenn sie die nötige Erfahrung und Reife erlangt haben, werden sie den Ruf aus der Geisterwelt vernehmen und ihre Berufung zum Schamanen akzeptieren.

Die Menschen nativer Völker und Stammesgemeinschaften streben nicht aus eigenem eine Funktion als Schamane oder als Ratgeber ihrer Gemeinschaft an, sondern sie folgen diesbezüglich immer einem inneren Ruf, einer Tradition innerhalb ihrer Familien, einer spirituellen Verpflichtung oder Eingabe.

Ich persönlich erkenne leider nicht den leisesten Anhaltspunkt, dass diese Weisheit der nativen Völker auch in den Lehren und im Tun der Plastik-Schamanen des Westens zum Ausdruck käme, geschweige denn anderweitig einen erkennbaren Niederschlag gefunden hätte.

Schlussbemerkung

Nun solltest Du aber wirklich in der Lage sein, die Spreu vom Weizen zu trennen und die Seriosität von Individuen, welche sich selbt als Schamane bezeichnen, richtig einschätzen und beurteilen können. Tu das, und hüte Dich vor den (hier) Gezeichneten!

 

 

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